HAG Magnetkupplungen

      HAG Magnetkupplungen



      Die Firma HAG Modellbahnen GmbH wird demnächst
      einen für den H0 NEM-Schacht passenden Magnet-Kupplungskopf auf den
      Markt bringen. Dieser ist auch ausgerüstet für eine zweipolige
      elektrische Verbindung von Fahrzeug zu Fahrzeug.

      Um den neuen Kupplungskopf auch ausserhalb der eigenen Werkstätten und
      Anlagen testen zu können, wurden wir von der Firma HAG angefragt, ob ein
      entsprechender Test auf unserer ChRB-Anlage möglich wäre (die
      ChRB-Anlage eignet sich gut für einen solchen Test, weil hier lange,
      schwere Züge und entsprechend ansteigende Trassen vorhanden sind).

      Dieses Video zeigt den neuen Kupplungskopf in Aktion. Gegen Schluss
      des Videos wird auch noch der Schiebebetrieb mit dieser Kupplung
      gezeigt.

      Die Lok und der EW-I Zwischenwagen wurden von der Firma HAG fertig
      mit dem Kupplungskopf ausgerüstet zur Verfügung gestellt. Die Lösung mit
      dem Zwischenwagen wurde gewählt, damit man auch sieht, dass die
      elektrische Übertragung (Innenbeleuchtung) funktioniert.

      Der DOSTO-Zug mit den IC2000 Wagen wurde für den Schiebebetrieb ohne
      Zwischenwagen direkt mit der Magnetkupplung an die Lok gekuppelt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „sturzi“ ()

      Hallo sbb_bls_rm

      Die Kupplungen sind etwa gleich gross / klobig, wie die Stromführende 4Pol Roco Kupplung. Bietet aber durch die Magnete viel mehr Komfort und ist viel robuster. Zwischen den Wagen sieht man die Kupplung nicht so gut, dachte zuerst auch, dass man diese sehr gut sehen wird, aber sind wie andere Kurzkupplungen. An der Lok habe ich nicht vor, Magnetkupplungen zu montieren, da ich meistens in den Steuerwagen einen FX Decoder habe, und die Innenbeleuchtung von dort in die Wagen bringe.

      Gruss

      Yves
      Hallo Röbi

      Ja dann ist klar, geht es nicht. Ich kam vorallem auf die Idee, weil ich im Steuerwagen die Strinbeleuchtung Weiss/Rot korrekt abbilden wollte, und nicht nur mit einem Radkontaktumschalter schalten wollte, resp auch die Strinbeleuchtung komplett auschalten wollte, habe ich angefangen die FX Decoder einzubauen, denn eine Verkabelung der Stirnbeleuchtung, durch alle Wagen bis zum Steuerwagen mit 4 Pologen Kupplungen war mir zu Aufwändig.

      Gruss

      Yves
      Hoi Yves

      Ja, wenn man den Strom von unten "beziehen" kann, ist die Lösung mit Decoder im Steuerwagen naheliegend. Wir wollen auch nicht den Strom durch den ganzen Zug ziehen (es sei denn, der ganze Zug soll sowieso beleuchtet werden). Weil wir auch gerne eine Stirnbeleuchtung im Steuerwagen hätten, überlegen wir uns folgende Lösung:

      Der Steuerwagen erhält nebst der Stirnbeleuchtung mit LED eine Batterie und eine kleine elektronische Schaltung mit Reed-Kontakten. Ein Reed-Kontakt ist links im Gehäuse montiert und einer rechts. Bei der Ausfahrt aus dem Schattenbahnhof steht links neben dem Gleis (auf der gleichen Höhe wie die Reed-Kontakte im Steuerwagen) ein Permanent-Magnet. Wenn nun der Zug den SB verlässt, fährt der Steuerwagen nahe am linken Magneten vorbei, was ein Einschalten der Stirnbeleuchtung bewirkt. Bei der Einfahrt in den SB ist der Magnet rechts angebracht, was das Ausschalten der Stirnbeleuchtung bewirkt.
      Mit dieser Lösung hätten wir natürlich nur Frontlich (weiss) und nicht Rücklicht (rot), aber damit könnten wir gerade noch leben.

      sturzi schrieb:

      Mit dieser Lösung hätten wir natürlich nur Frontlich (weiss) und nicht Rücklicht (rot), aber damit könnten wir gerade noch leben

      Röbi,
      kleiner Typ; wenn du den Umschalter auf der Achse lässt, hast du obiges Problem ganz einfach gelöst!
      Gruss Fredy
      Gruss Fredy
      Mit zunehmendem Alter wird man friedlicher! :D

      sturzi schrieb:

      Der Steuerwagen erhält nebst der Stirnbeleuchtung mit LED eine Batterie und eine kleine elektronische Schaltung mit Reed-Kontakten.

      Die Idee ist nicht schlecht, Röbi, es bräuchte eigentlich keine elektronische Schaltung, wenn die Reed-Kontakte ein bistabiles Relais betätigen würden, welches die Beleuchtung ein/aus schaltet. Auch könnte man überlegen, an Stelle einer Batterie einen Akku zu nehmen, der sich im Schattenbahnhof auflädt. Das allerdings würde eine Ladeschaltung voraussetzen.

      sturzi schrieb:

      Malcantone schrieb:

      wenn du den Umschalter auf der Achse lässt, hast du obiges Problem ganz einfach gelöst!

      Fredy, nicht begriffen! Wir haben keinen Umschalter auf der Achse, den wir dort lassen könnten. Das musst du mir schon etwas genauer erklären.


      Hallo Röbi

      In vielen Steuerwagen ist ein Umschalter auf der Achse montiert, dieser Schaltet sobald die Fahrtrichtung geändert wird um, so war es jedenfalls bei einem meiner Märklin Stuerwagen gelöst. Jedoch fand ich dies nicht schön, da ich im Sackbahnhof immer ein bisschen in die entgegengesetzte Richtung fahren muss, damit die Stirnbeleuchtung am Steuerwagen umschaltet. Vorteil dieser Umschalter ist, das du egal wo du auf der Strecke bist, die Richtung, und auch die Beleuchtung anpassen kannst.

      Dies mit den Reed ist sicher auch eine Lösung, wenn man noch etwas weiter basteln will/möchte, könnte man so weit gehen, dass man die Signale aus der Lok in den Wagen mittels Funk (z.b: 433Mhz) sendet, bedingt jedoch dass eben im Steuerwagen eine Batterie resp Akku sein muss, da der dortig installierte Empfänger auch wieder Strom benötigt.

      Ich finde die Idee von Röbi nicht schlecht, besser Licht am Steuerwagen, als gar kein ;)

      Gruss

      Yves

      yves schrieb:

      In vielen Steuerwagen ist ein Umschalter auf der Achse montiert, dieser Schaltet sobald die Fahrtrichtung geändert wird um

      Das ist ein sog. Schleppschalter, wie er auch im Steuerwagen z.B. von Railtop verbaut ist. Die Art und Weise des Umschaltens spielt im Prinzip keine Rolle, das Problem bei der ChRB liegt am fehlenden zweiten Pol der Spannungszuführung für eine allfällige Beleuchtung.

      Terry schrieb:

      yves schrieb:

      In vielen Steuerwagen ist ein Umschalter auf der Achse montiert, dieser Schaltet sobald die Fahrtrichtung geändert wird um

      Das ist ein sog. Schleppschalter, wie er auch im Steuerwagen z.B. von Railtop verbaut ist. Die Art und Weise des Umschaltens spielt im Prinzip keine Rolle, das Problem bei der ChRB liegt am fehlenden zweiten Pol der Spannungszuführung für eine allfällige Beleuchtung.


      Hallo Terry

      Ja genau nach dem Wort habe ich vorhin gesucht.

      Gruss

      Yves
      Röbi,
      es geht hier um den Schleppschalter, alles andere kannst du so lassen, Der Schleppschalter schaltet nur vor- oder Rückwärts. Railtop/Roco und noch viele andere haben dies eingebaut, nur eben HAG nicht!
      Gruss Fredy
      Mit zunehmendem Alter wird man friedlicher! :D
      Eigentlich ist das Thema hier ja die "HAG" Magnetkupplung. Vor Kurzem gab es dazu noch einen weiteren Thread (forum.hag.ch/index.php/Thread/…hrott/?postID=477#post477), der in keinster Weise die hier geäußerte Euphorie teilte.

      Nachdem es hier bislang auch noch nicht erwähnt wurde - diese "HAG" Magnetkupplung ist ja offensichtlich keine Eigenentwicklung ("Swiss Made Quality") sondern wohl lediglich ein unter dem Markennamen HAG vertriebenes Produkt eines Italienischen Herstellers - zudem mit einem demgegenüber ordentlichen Preisaufschlag in SFr. Hier der Link zum entsprechenden Video:
      trainpassion.it/player/video/accoppiatoriMagnetici.flv

      Nachdem ich bereits andere, zumindestens gleichwertige und auch preisgünstigere mehrpolige stromführende Kupplungen im Einsatz habe werde ich persönlich vorläufig noch auf den Erwerb dieses "HAG" Produkts verzichten. Anbei der Link zu einer Darstellung von drei der aktuell auf dem Markt befindlichen "magnetlosen" Konkurrenzprodukte (von links nach rechts - GFN, Märklin - je 2-polig, ROCO -4-polig (aus Gründen des Urheberrechtsschutzes einfach diesen Textlink: "http://abload.de/image.php?img=img_4685x9okgs.jpg" in die Kommandozeile des Browsers eingeben).

      Die "HAG" Magnetkupplungen sowie die hier im Bild Gezeigten, aber auch z.B. die ROCO oder Fleischmann KK beschränken zwangsweise den Einsatz des damit ausgerüsteten Wagenmaterials AUSSCHLIESSLICH auf die jeweils gewählte Spezialkupplung. Ein wahlfreier Einsatz anderer Wagen mit "normalen" Kupplungen ist so nicht mehr möglich; das geht dann wieder nur mit (i.d.R.) einpoligen stromführenden Kupplungen, die mit den normalen Kupplungen kompatibel sind (z.B. von RTS).

      Gruss,
      Lutz
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